Was ist Sugaring

Was ist Sugaring?

Die orientalische Haarentfernung

Es wird erzählt, dass Sugaring seit immer schon existierte...

Sugaring wird oft mit Waxing verglichen, werden doch bei beiden Methoden mit einer klebrigen Masse Körperhaare entfernt. Dennoch gibt es zahlreiche Unterschiede zum Waxing. Die Zuckerpaste besteht aus wenigen Zutaten, meist Zucker, Zitrone und Wasser, manchmal kommen noch ein zwei Ingredienzien dazu.

Sugaring ist sanft zur Haut und unerbittlich zu unerwünschtem Körperhaar.

  • Sugaring peelt sanft die Haut und hinterlässt ein samtig glattes Körpergefühl.
  • Die Zuckerpaste besteht grundsätzlich aus den 3 Zutaten Zucker, Zitronensaft und Wasser und kann je nach Rezeptur um hilfreiche Ingredienzien erweitert werden.
  • Sugaring wird hauptsächlich in zwei Varianten angeboten;

  • mit Vlies, Stoffsteifen, Stripes

  • oder von Hand, also Flicking, die beliebte Handtechnik

Goldenes Karamell. Süßes Schönheitsmittel mit natürlichen Ingredienzien. Orientalisches Kunsthandwerk aus 1001 Nacht. Rituelle Kosmetik. Ein Trend. Eine Tradition. Orient trifft Okzident. Zarte Haut.

Das immer beliebter werdende Sugaring findet sich auch unter den Begriffen Sugar Waxing, Body Sugaring, Halawa, Ag ̆da, Per- sian Waxing, Zuckerpasten-Haarentfernung, Sukkar, orien- talische Haarentfernung, Moum und wurde ursprünglich in Ländern wie der Türkei, dem Libanon, Persien, Tunesien und Ägypten praktiziert. Doch auch aus Indien, Indonesien, Armenien, Syrien, Brasilien und dem Balkan höre ich Enthaarungsgeschichten mit Zucker- masse. Selbst in Thailand wurde ich einst mit einer klebrigen Paste und Stoffstreifen enthaart, was durch die Wasserlöslich- keit der Paste auf ein Sugaring schließen lassen könnte.

Die Zuckerpaste, welche für das Sugaring gebraucht wird, be- steht aus drei einfachen Grundzutaten, welche in jeder Küche zu finden sind: Zucker, Zitronensaft und Wasser. Daraus wird ein dickes, zähes Karamell gekocht. Farblich dem süßen Bienen- honig nahe, erinnert es in der Viskosität an Kaugummi oder die Slimes aus den 90er-Jahren. Je nach Anwendung ist eine unter- schiedliche Konsistenz empfehlenswert. Am beliebtesten ist die ursprüngliche Handtechnik (Flicking), die nichts als die Hände, die Zuckerpaste und die Haare braucht. Sie ist nicht ganz so schnell zu beherrschen wie die einfachere Vliestechnik, dafür ist man umso flinker, wenn die Handbewegung einmal sitzt. Die körperwarme, weich bleibende Zuckermasse wird beim Fli- cking mittels Fingern direkt auf die zu enthaarende Körperstelle aufgetragen, dreimal herzhaft aufgestrichen, blitzschnell paral- lel zur Haut wieder abgezogen und kann mehrmals an dersel- ben Körperpartie wiederholt werden.

Das Sugaring mit der Handtechnik wirkt besonders gründlich, da die dicke Zuckermasse das zu entfernende Haar gänz- lich umschließt. Die Zuckerpaste kann aber auch, hauchdünn aufgetragen, mit Stoff- oder Vliesstreifen abgezogen werden. Ich gehe später im Buch genauer auf die beiden Möglichkeiten ein und erkläre, wie du sie anwendest. Auch im Fall von Besenreisern und Krampfadern sind beim Sugaring keine Bedenken angebracht und auf die Psoriasis-Haut (Schuppenflechte) hat die Zuckermasse sogar eine heilsame Wirkung.

Der Satz aus der Naturkosmetik: „Tu nichts auf die Haut, was du nicht auch essen würdest“ funktioniert bei der Masse aus Zi- tronensaft, Zucker und Wasser hervorragend. Ein klebrig süßes Vergnügen ist diese Leckerei.

Und ja, es schmerzt ... immer weniger mit der Zeit.